Die Bibel zu verstehen und als Wegweiser des eigenen Lebens zu begreifen, ist das Ziel dieses Gesprächskreises. Angesprochen zu diesem Gesprächskreis sind Jung und Alt, Menschen mit oder ohne Konfession. Glaube oder Bibelkenntnisse sind nicht Voraussetzung. Der Treff findet vierzehntägig statt
Es findet es Austausch von Informationen statt, zu der Mitgliederinnen der kfd sowie Interessierte herzlich eingeladen sind. Diese Treffen bieten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee, sich über die neuesten Themen und Anliegen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft zu informieren.
In den Jahren zwischen 1870 und 1979 haben fast 600 Südoldenburger und Südoldenburgerinnen die Region verlassen, um innerhalb von katholischen Orden in vielen Ländern der Welt in der „Mission“ zu wirken. Fast 400 junge Frauen verließen ihre Heimat in dem festen Glauben daran „Seelen zu retten“. Einige kamen auch aus Lohne und den umliegenden Bauerschaften. Auch wenn an historischen Formen der Missionsarbeit aus heutiger Sicht vieles unverständlich ist und kritisch gesehen werden muss, die Missionare und Missionarinnen waren Kinder ihrer Zeit und eines bestimmten Milieus. Das Kulturanthropologische Institut in Cloppenburg hat schriftliche Quellen, vor allem Briefwechsel, aber auch Reise- und Tätigkeitsberichte und Fotoalben aus der Mission gesammelt und Interviews mit den letzten noch lebenden Missionarinnen durchgeführt. Anhand dieser Materialen taucht Prof. Dr. Christine Aka tief in die Welt der Nonnen und ihre vielfältigen Erlebnisse ein.