Vorsorge muss sein

Veranstaltungsreihe zu Testament, Patientenverfügung, Organspende

Wer denkt schon gerne an seinen eigenen Tod. Doch der ist unausweichlich. Daher sollten sich alle Menschen schon in jungen Jahren Gedanken darüber machen. Was alles geregelt werden sollte, das ist Thema einer Veranstaltungsreihe des Ludgerus-Werks in Kooperation mit der Stadt Lohne unter dem Titel: „Und plötzlich bist du nicht mehr da.“


Was ist eine Vorsorgevollmacht? Was muss alles in einer Patientenverfügung stehen? Warum sollten schon junge Leute sich darüber Gedanken machen? Diese Fragen beantwortet Christiane Priester vom Sozialdienst katholischer Frauen am 16. Oktober (Mittwoch) um 18.30 Uhr in der Hofstelle des Ludgerus-Werks.

 

Um Organspenden geht es am 6. November (Mittwoch) um 18.30 Uhr. Bernard Pulsfort, der selbst vor einigen Jahren eine neue Lunge bekommen hat, erzählt von seinem „zweiten Leben“ und wie es ihm mit dem neuen Organ geht. Pulsfort engagiert sich seit seiner Transplantation für Organspenden. Das Ausfüllen eines Spenderausweises lohne sich in jedem Alter, erklärt Pulsfort. Denn auch Organe älterer Menschen könnten, sofern sie gesund seien, transplantiert werden.

Wie eine stimmungsvolle Bestattung aussehen kann, stellt Bestattungsunternehmer Christian Zerhusen am 20. November (Mittwoch) um 18.30 Uhr in der Friedhofskapelle an der Brägeler Straße vor. Dabei geht es auch um Alternativen zur klassischen Beerdigung. Die Rechtsanwältin Jutta Recker-Meyer gibt am gleichen Abend Tipps zur richtigen Gestaltung eines Testaments und gewährt allgemeinverständlich Einblicke ins Erbrecht.
Der Eintritt zu den drei Veranstaltungen ist kostenlos.