Im Trend: Bier selbst brauen

So einfach stellen Sie den Gerstensaft her

Bier brauen ist so einfach. Man braucht nur etwas GeduldDie Zahl der Hobbybrauer in Deutschland wächst und wächst. Denn das Brauen von Bier ist nicht nur denkbar einfach, sondern mit etwas Übung schmeckt das Endergebnis auch hervorragend. Zudem ist selbstgebrautes Bier das ideale, weil sehr persönliche Geschenk. Ein paar Zutaten reichen schon aus: Malz, Hopfen, Hefe und Wasser - genauso schreibt es auch das deutsche Reinheitsgebot vor. Dazu ein großer Topf, ein Thermometer und ein Gärbehälter und ein paar Wochen Geduld.  

Am besten lernt man das Bierbrauen in der Gruppe. Das macht auch am meisten Spaß. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 18. Mai. Dann lädt Hobbybrauer Christoph Theilen zum Brauseminar ein. In einem kurzen Theorieteil erfahren die Teilnehmer alles über Sud und Maische, alkoholische Gärung und und und. Anschließend geht es ans selbst brauen.

Hier noch ein paar spannende Fakten über Bier:

  • Selbst Bier brauen ist so beliebt, dass es sogar schon eine Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer (VHD) gibt. Die zählt immerhin mehr als 600 Mitglieder.
  • Seinen bitteren Geschmack bekommt das Bier vom Hopfen. Malz sorgt für den "Körper" des Bieres. Malz ist im Prinzip zur Keimung gebrachtes Getreide, meistens aus Gerste oder Weizen.
  • Schon im 4. Jahrtausend vor Christus haben die alten Sumerer im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris ein alkoholisches Getränk mittels der Vergärung von Getreide gebraut.
  • Im Mittelalter brauten vor allem die Mönche in den Klöstern Bier. Grund: So hatten sie ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Getränk zu den Mahlzeiten, die besonders in der Fastenzeit karg waren. Es galt: Liquida non frangunt ieunum - Flüssiges bricht das Fasten nicht.
  • Heutzutage liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 100 Litern. Nur in Tschechien wird noch mehr Bier getrunken.

Quellen: VHD, www.bier.de, www.statista.com

 

 

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